Forschung

Hintergrund für unsere Forschungsaktivitäten

Globalisierung, der EU-Integrationsprozess sowie die zunehmende Komplexität und Dynamisierung der Wirtschaft führen zu einem verschärften Wettbewerb auf nationaler und internationaler Ebene.
Zunehmender Veränderungs- und Anpassungsdruck bei den Unternehmen in Deutschland ist die Folge. Dieser Veränderungsdruck geht auch am deutschen Mitbestimmungsmodell nicht spurlos vorüber.
Das Modell der Mitbestimmung in Deutschland löst vor allem bei ausländischen Managern irritiertes Kopfschütteln bis hin zu völligem Unverständnis aus. Selbst das in Mitbestimmungsfragen erfahrene deutsche Top-Management sieht im Zuge der Globalisierung das Mitbestimmungsmodell immer häufiger als ein Hindernis für notwendige unternehmerische Flexibilität oder gar als Wachstumsbremse.

Wir vertreten die These, dass die Mitbestimmung in Unternehmen und Betrieb ein Wettbewerbsvorteil sein kann. Nämlich dann,
  • wenn ihre Vertreter im Unternehmen dazu beitragen, notwendige Veränderungen von purem Aktionismus zu unterscheiden,
  • wenn ihre Vertreter das Management als konstruktiv-kritische Gesprächspartner begleiten,
  • und wenn ihre Vertreter die Belegschaft und deren Interessen in Veränderungsprozessen angemessen vertreten. Das bedeutet nach unserer Auffassung, den Wandel unter sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu unterstützen.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mit Hilfe unserer Forschungsaktivitäten einen substanziellen Beitrag zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern sowie Betriebsräten und Managern zu leisten. Darüber hinaus wollen wir mit unserer Arbeit speziell Betriebsräten helfen, ihre Aufgaben noch professioneller wahr zu nehmen.